Notizen über die allgemeine Verunsicherung
Gert Steinbäcker - Ja eh

EAV-Podcast #46: In der Steinbäckerei

Gert Steinbäcker ist gut informierten EAV-Liebhabern als ehemaliger Sänger der EAV in Erinnerung. Denn sein Schulfreund Thomas Spitzer holte ihn zur EAV als Nachfolger für Wilfried Scheutz. Nach dem Intermezzo bei der EAV begann dann der Durchbruch mit seiner eigenen Band STS. Der Rest ist Austropop-Geschichte. Auch solo war er seit 1990 unterwegs und veröffentlichte fünf Studioalben. Das fünfte Album „Ja eh“ ist vor kurzem (11.11.2016) erschienen.

Die Verbindung zu Thomas Spitzer und der EAV ist im Laufe seiner Karriere nie abgebrochen: Auf jedem seiner Studioalben hat Thomas Spitzer mindestens einen Song getextet. So auch auf dem aktuellen Album „Ja eh“: Dort hat Thomas Spitzer den Song „Das letzte Wort“ beigesteuert, welcher einer der besten Songs der letzten Dekade von Thomas Spitzer ist. Es ergeht also verschärfter Kaufbefehl!

Da die Berührungspunkte mit der EAV zahlreich sind, liegt es nahe, dass sich die akribischen Podcast-Helden Wolfi und Alex mit Gert Steinbäckers Solo-Gesamtwerk befassen. Angefangen von seiner bewegten Schulzeit als Vorstadt-Rabauke, der nichts anderes als Musik machen wollte, aber an der Schule in Musik durchgefallen war, über das Suchen und Finden einer Musikkarriere mit Gelegenheitsjobs, ersten musikalischen Fußabdrücken bei „Mephisto“ und „Mashuun“ und schließlich dem Start in eine große Karriere mit einem Song, der eigentlich irgendwie gar nicht STS-konform war — ob das genug Stoff für die Dauerredner in Folge #46 gibt? Ja eh!

Noch eine Ankündigung in eigener Sache: Wir wurden bereits von einigen Hörern des EAV-Podcasts gefragt, ob wir nicht mal ein Hörertreffen veranstalten. Das finden wir eine schöne Idee und möchten deshalb unverbindlich bei Euch anfragen: Wer hat Interesse an einem Treffen der Podcast-Gemeinde? Als Orte für das Treffen bieten sich beispielsweise München oder Salzburg an, wir sind aber für Ideen und Vorschläge offen. Bitte schreibt uns (damit wir planen können) unverbindlich, wenn Ihr Interesse und vielleicht auch Ideen habt!

Folge #46 - In der Steinbäckerei

09.01.2017 [Forum]

Sör Riff Klitschards - Tote Lippen soll man küssen

Aufmerksame Podcast-Hörer wissen (Folge #44 und Folge #45): Der Song „Tote Lippen soll man küssen“ (Coverversion von „Rote Lippen soll man küssen“ von Cliff Richards) fiel erst im letzten Moment aus der Trackliste des kürzlich erschienen Raritätenalbums „Was haben wir gelacht...“ . Nun steigt das böse Werk als nekrophiles Weihnachtsgeschenk von der EAV aus dem Grab der verdammten Demos auf. Ganz nach dem Motto: Küss die Leich' bevor sie plastiniert wird! Frohe Weihnachten!

Sör Riff Klitschards - Tote Lippen soll man küssen

24.12.2016

Barbie

Nach dem herrlich verqualmten Video zum Opener „Was haben wir gelacht“, bei dem sich der Harlekin durch Canabis-Felder und Rauchschwaden bis ins Weltall raucht, folgt nun mit „Barbie“ das zweite Video des Albums „Was haben wir gelacht...“ . Während sich beim ersten Video die bewährte Videokreativ-Spezialistin Satanella austobte, hatte sich diesmal Thomas Spitzers Tochter Anna Neumeister-Spitzer mit Hilfe der Stop-Motion-Technik an die Arbeit gemacht. Das Lyrics-Video ist zwar kein Comic-Video, aber immerhin waren die Schauspieler günstig. Nur Kens Gage überschreitete das Budget, deshalb ist er nur kurz als Foto zu sehen. Wie uns Thomas Spitzer im EAV-Podcast sagte, ist dieses tolle Video das vermutlich erste Werk aus dem Hause EAV, bei dem Thomas Spitzer nicht mitarbeitete und seinen strengen prüfenden Blick darauf warf. Thomas Spitzer hat es erst gesehen, als es schon fertig der Plattenfirma übergeben wurde.

EAV - Barbie

11.12.2016 [Forum]

Interview mit Thomas Spitzer zu „Was haben wir gelacht...“

Das Larifaritäten-Album „Was haben wir gelacht...“ ist in der ersten Woche in Österreich auf Platz 8, in Deutschland auf Platz 57 und in der Schweiz auf Platz 49 eingestiegen. Ja, ein klein bisschen Enttäuschung hat sich bei Thomas Spitzer breit gemacht. Denn einen Platz auf dem Stockerl in Österreich hätte er schon gerne erklommen. Aber angesichts der Konkurrenz bei den Neueinsteigern (Leonard Cohen, Kiddy Contest Kids, Michael Bublé) und dem im Musikgeschäft traditionell stark frequentierten November war wohl nicht mehr drin. Zumal sich die Promotion-Aktivitäten zum Album in Grenzen hielten... Aber hey, die EAV ist vor Lady GaGa eingestiegen und hat das neue Live-Album von Wanda hinter sich gelassen. Außerdem startet mit Sicherheit gleich die nächste große Konsumwelle, wenn jetzt alle Kauf-Unentschlossenen die neueste Podcast-Folge #45 mit dem Interview mit Thomas Spitzer zum Album hören.

Im Interview spricht Thomas Spitzer über die Entstehungsgeschichte des Larifaritätenalbums, über First-Take-Qualität im Stile von Schweinewillis Kuhstallband und über das schlimme Doppel-Wank-Sakrileg. Ebenfalls am Mikrofon ist Satanella, welche für die grafischen Arbeiten bei der EAV zuständig ist und das Raritätenalbum-Projekt maßgeblich vorangetrieben hat. Ihr erfahrt, welche verschollenen Lieder aus den Anfangsjahren für das Album interessant gewesen wären, wie gut Klaus Eberhartinger entspannt auf der Couch sitzend singt, wie aus einem einfachen „Wenn schon - Banjo“ irgendwann doch noch ein Lied wurde und warum der „Tanzbaron“ eigentlich gar nicht produziert ist.

Folge #45 - Schweinewillis Kuhstallband

07.11.2016 [Forum]

EAV-Podcast #44: Unfertigkeiten

Die EAV liefert uns mit dem Larifaritäten-Album „Was haben wir gelacht...“ mit dreister Absicht ein Album voller Unfertigkeiten? Da können die EAV-Podcast-Larifaris mithalten: Konsequent hat sich der hochgeschätzte Podcast-Kollege Wolfgang Hofer jeglicher Vor-Berichterstattung sowie Hörproben zum Album entzogen und im Dienste der Wissenschaft ein Experiment gestartet: Was sind die ersten ungefilterten Gedanken eines EAV-Liebhabers, wenn er einen neuen EAV-Song zum ersten Mal hört? Und wie reagiert der im Gegenzug gut informierte Moderator? Das Ergebnis könnt ihr in Podcast-Folge #44 hören. Diese Folge ist vollgepackt mit vielen Hintergrundinformationen zu den Songs und der Entstehung des Albums. Ihr erfahrt, was Alf Poier mit dem Album zu tun hat, hört herausgeschnittene Textstellen einiger Songs und bekommt Einblicke in die verschiedenen Entstehungsschritte der Songs. In der nächsten Folge des Podcasts könnt ihr diese Infos dann aus dem Munde von EAV-Gründer Thomas Spitzer in einem ausführlichen Interview hören.

Übrigens ist nach Aufnahme des Podcasts das erste wunderbare Comic-Video zu „Was haben wir gelacht“ erschienen.

Folge #44 - Unfertigkeiten

28.10.2016 [Forum]

„Was haben wir gelacht...“ ist erschienen

Das Raritätenalbum „Was haben wir gelacht...“, das keine Raritäten sondern vielmehr Demos und unveröffentlichte Songs enthält und deshalb Larifaritäten-Album heißen möchte, ist seit heute (21.10.2016) in jedem Download-Regal greifbar, bei jeder Streaming-Sause anhörbar und als CD im gut sortierten Musikladen Eures Vertrauens kaufbar. In der Diskografie findet ihr alle Songtexte und weitere Zusatzinformationen. Enthalten auf dem Album sind Demos in naturbelassener, charmanter One-Take-Qualität, fast fertige Produktionen sowie Songs aus der „Ultralustig! Har! Har!“-Schublade der EAV, die schon seit Jahren darauf warten, auf einem Album Platz zu finden. Hurra, jetzt haben diese Songs endlich ein Zuhause gefunden! Rausgekommen ist ein buntes Album mit viel Freude am Spaß, das jeden Liebhaber des humoristischen Aspekts der Verunsicherung erfreuen dürfte. Was haben wir gelacht! Nur in einsamen Momenten lüftet der Larifari-Harlekin auf dem Cover seinen Hut und lässt seinen kleinen Gehirn-Wurm Luft schnappen, um nachzudenken über die Welt und die Gesellschaft. Da die Songs übrigens zu einem großen Teil ursprünglich aus den 90ern stammen, könnte man über dem Album eine große Retro-Fahne schweben sehen, wenn man denn wollte.

Wie gefällt Dir das Album? Diskutiere mit Gleichgesinnten und Gleichverunsicherten im EAV-Fan-Forum!

21.10.2016 [Forum]

EAV-Podcast #43: Der Sender-Flüsterer

Die EAV und das Fernsehen — da hat zusammengefunden, was zusammengehört, schließlich ist der Fernseher für die EAV mit ihrer starken visuellen Komponente die perfekte Bühne. Folgerichtig war die EAV ein gern gesehener Gast in unzähligen Fernsehshows und Sendungen. (Fernsehen, liebe Kinder, das ist sowas wie YouTube ohne Schminktipps und Pranks und wurde von Euren Eltern damals gekuckt, um sich unterhalten zu lassen.) In Folge #43 des EAV-Podcasts ist Carsten aus Hamburg zu Gast, welcher ein großer EAV-Sammler ist und eine der ersten EAV-bezogenen Websites im Internet pflegte.

Wir sprechen in dieser Folge über Carstens Fangeschichten und sein neues Hobby: Er sammelt TV-Auftritte der EAV und hat dabei durch fleißige Recherche bei Sender-Mitschnittdiensten so einige Raritäten ausgegraben, insbesondere was die Anfangszeit der EAV betrifft. Carsten schildert seine Odysee quer durch die Telefon-Hotlines der ARD-Sendeanstalten und sein Eintauchen in die Untiefen der TV-Archive der öffentlich-rechtlichen Sender. Zum Vorschein kamen dabei nicht nur einige bisher unbekannte Ausschnitte aus den ersten beiden Live-Shows der EAV, sondern sogar Sendungen, die in der DDR und in den Niederlanden ausgestrahlt wurden. Ihr hört also so einiges über das Fernsehen zum Nachsehen, frisch gezappt an der Mediatheke.

Folge #43 - Der Sender-Flüsterer

06.10.2016 [Forum]

Website-Update: Setlist der Sommerkonzerte 2016 und Text von „Neandertal 2016“

Die Setlist der „Live 2016“-Tour sowie den Songtext der textlich aktualisierten Version von „Neandertal“ (verUNsicherung.de berichtete) findet ihr nun in der Diskografie. (Danke an Matthias vom EAV-Archiv und Andi für die Unterstützung!)

30.05.2016

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