Notizen über die allgemeine Verunsicherung

Liebe, Tod und Teufel

Süßer Wahnsinn.
Süßer Wahnsinn.

Am Anfang ist die Liebe,
alles rosarot,
doch dann kommt der Teufel
und macht die Liebe tot.

Die Liebe ist der Himmel,
den man vergeblich sucht.
Man findet meist die Hölle,
das ist die Eifersucht!

Süßer Wahnsinn.
Süßer Wahnsinn.

Tausend kleine Wunden
sticht man sich jeden Tag,
weil man sich so lieb hat,
weil man sich so mag.

Hörig ist der Ehemann,
untreu ist die Waben.
Drum hat er sie auch abgemurkst
und hinterm Haus begraben!

Liebe, Tod und Teufel...

Süßer Wahnsinn.

Süßer Wahnsinn
fährt mir ins Gebein
dieses dralle Mädel
muß die meine sein!

Und wird sie es nicht,
Liebe, Tod & Teufel,
stürz ich mich hinabi,
werf ich mich vom Eiffel-Turm!

Il Papa greift zum Grappa
erhebt sein Glas in Rom:
Selig sei der Samen,
verflucht sei das Kondom!

„Wer schwul ist, ist des Todes“,
spricht der Herr Kaplan,
„Das Virus ist der Teufel
und ist im Oarsch daham!“

Liebe, Tod und Teufel...

Credits

Text: Thomas Spitzer
Musik: Thomas Spitzer, Nino Holm, Eik Breit, Klaus Eberhartinger, Günther Schönberger
Sänger: Klaus Eberhartinger
Produzent: Peter Müller

Rezension

„Liebe, Tod und Teufel“ ist eine perfekte Einstimmung auf den Rest der Platte. Eifersucht, Kirche, Liebe - eben Liebe, Tod und Teufel - jedes heiße Thema wird angestimmt, die Lösung wird jedoch vorenthalten. Dies wird in den darauffolgenden Songs geschehen - hofft der Hörer. Doch weit gefehlt ... Hervorragend zum Text paßt die musikalische Friedhofsstimmung, die - ungewöhnlich für die EAV - mit eher klassischen Mitteln hergestellt wird.

Il Papa wird's nicht gefallen, dafür aber uns: Note 1

Publikationen

Diese Produktion ist auf folgenden Publikationen erschienen:

Varianten

Folgende Varianten dieses Liedes existieren:

Live

Dieses Lied wurde live in folgenden Varianten gespielt (Liste nicht vollständig):

Coverversionen