Notizen über die allgemeine Verunsicherung

Mira Mama

A Platz im Wald,
der irgendwem g'hört.
A Feuerstell',
a Wagen und a Pferd

war Dei' Daheim,
Du schönes schwarzes Kind.
Mira Mama,
Du warst gebor'n im Wind.

Mama, Du hast
mir oft erzählt:
„Mit an' grossen Herz
kriegst Du die kleine Welt.“

Und hab i g'weint
wegen einer Ungerechtigkeit,
hast g'sagt: „Es kommt
a bessere Zeit.“

Wann die Sonn' wieder lacht,
is vorbei mit der Nacht.
Und Du g'spürst auf einmal wieder,
dass 's Dich gibt.
Und der Himmel wird klar,
wie er immer schon war
und wir tanzen, wir leben, san verliebt.

Warst immer da
bei Tag und Nacht.
Für alle ander'n
hast nie an Di gedacht.

So wie a lautlose
Selbstverständlichkeit,
die immer alles regelt
und jedem verzeiht.

Mira Mama,
warst schön und jung.
Gegen Schmerz und Leid
gibt's ka Versicherung.

„Schlechte Zeiten“, hast g'sagt,
„die muss 's einfach geben,
weil sonst übersiehst Du
die guten im Leben.“

Wann die Sonn' wieder lacht,
is vorbei mit der Nacht.
Und Du g'spürst auf einmal wieder,
dass 's Di gibt.
Und der Himmel wird klar,
wie er immer schon war
und wir tanzen, wir leben, san verliebt.

Den Stacheldraht,
den Wächterturm
hast überlebt,
die Hoffnung nie verlor'n.

Heut' bist Du klein,
Dei Blick is schwer.
Mira Mama, gib ned auf,
umarm' mi, komm her!

Wann die Sonn' wieder lacht,
is vorbei mit der Nacht.
Und Du spürst auf einmal wieder,
dass 's Dich gibt.
Und der Himmel wird klar,
wie er immer schon war
und wir tanzen, wir leben, san verliebt.

Wann die Sonn' wieder lacht,
is vorbei mit der Nacht.
Und Du g'spürst auf einmal wieder,
dass 's Di gibt.
Und der Himmel wird klar,
wie er immer schon war
und wir tanzen, wir leben, san verliebt.

Wann die Sonn' wieder lacht,
is vorbei mit der Nacht.
Lalala...

Credits

Text: Thomas Spitzer
Musik: Thomas Spitzer, Johnny Bertl, Christian Kolonovits
Sänger: Tony Wegas
Produzent: Christian Kolonovits, Johnny Bertl, Thomas Spitzer

Publikationen

Diese Produktion ist auf folgenden Publikationen erschienen: