Notizen über die allgemeine Verunsicherung

Wenn i oamol nimma bin

Manchmal lieg i wach
und find koa Ruah.
Dann steh I auf und deck di
ganz behutsam zua.

Und dann sitz I vor Dei'm Bett,
i schau di an, die Zeit verrinnt
Schlaf nur mei Engel, bist a Wunder,
bist mein Kind.

Noch liegst du friedlich da
und frei von Angst.
Du sollst vom Schicksal kriag'n,
was immer du verlangst.

Doch des Leb'n lauert wie a Wolf
in der Kält'n draußen auf di.
Du wachst auf und sagst:
„Verlass mi nie!“

Wenn I oamal nimmer bin,
wird alles weitergeh'n.
Die Sonne wird scheinen,
wie nach jedem Reg'n.

Jeder Mensch muass irgendwann
die eig'nen Wege gehn.
Erst dann stehst a du
mit beiden Fiaß im Leben drin.
A wenn I oamal nimmer bin.

I streichel Deine Haar'
und mir wird klar,
dass i nie a
perfekter Vater war.

Hast du mi braucht, war I oft fort.
Und „demnächst“ is mei Lieblingswort.
Doch im Grunde bist du mei alles,
bist mei Bluad.

Wenn I oamal nimmer bin,
wird alles weitergeh'n.
Die Sonne wird scheinen,
wie nach jedem Reg'n.

Jeder Mensch muass irgendwann
die eig'nen Wege gehn.
Erst dann, dann verstehst a du
das Leben und sein Sinn,
wenn I oamal nimmer bin.

Wenn I oamal nimmer bin,
wird alles weitergeh'n.
Die Sonne wird scheinen,
wie nach jedem Reg'n.

Jeder Mensch muass irgendwann
die eig'nen Wege gehn.
Erst dann, dann verstehst a du
das Leben und sein Sinn,
wenn I oamal nimmer bin.

Dann stehst du
mit beiden Fiaß im Leben drin,
a wenn I oamal nimmer bin.

Credits

Text: Thomas Spitzer
Musik: Kurt Keinrath
Sänger: Peter Steinlechner
Produzent: Rudolf Müssig

Grundlage

Dieses Lied ist eine Variante von „Wenn i morgen nimmer bin“, erschienen auf „Carl Peyer“ (anderer Text und andere Produktion).

Publikationen

Diese Produktion ist auf folgenden Publikationen erschienen: