Notizen über die allgemeine Verunsicherung
Pfeif drauf - Graphik für das geplante neue EAV-Album

Ursula Bruck & Eik Breit - Jenseitig von Eden

Irgendwo jenseitig von Eden und mitten in den 80ern, da verortet der ehemalige EAV-Bassist Eik Breit, welcher zusammen mit Thomas Spitzer, Nino Holm und Anders Stenmo der EAV im Jahr 1978 den Lebensatem einhauchte, den Pophimmel. Und er weiß, wovon er spricht: In den 80ern durfte er im Pophimmel mit der EAV ausgiebig vom Baum des Lebens kosten. Zusammen mit seiner Bühnenpartnerin Ursula Bruck geht er nun auf die Suche nach dem verlorenen Paradies. In dem im April gestarteten neuen Kabarett-Programm „Jenseitig von Eden ... mitten in den 80ern“ vermengen Ursula Bruck & Eik Breit 42 deutschsprachige (vereinzelt umgetextete) Songs der 80er in einer musikalischen Kabarett-Revue zu einer zusammenhängenden Geschichte über die Beziehung von Frau und Mann. Der Ansatz hat durchaus epische Züge: Sie beginnen bei Adam und Eva und der Vertreibung aus dem Paradies.

Wie Eik Breit bereits im Audio-Interview ankündigte, sind auch EAV-Klassiker im Programm: „Küss die Hand schöne Frau“ und „Morgen“ werden in Medleys zitiert. „Märchenprinz“ wird in der Version aus dem Jahr 2000 vollständig gesungen (von Eik „Geriatrieversion“ genannt). Ein Mitschnitt dieses Kabinettstückchens ist auf YouTube zu sehen.

13.05.2013 [Forum]

EAV-Laudatio für Amadeus-Award-Gewinner STS

Die steirische Popband STS, bestehend aus Gert Steinbäcker, Günter Timischl und Schiffkowitz, erhielt am 1. Mai 2013 den „Amadeus Music Award“ in der Kategorie Lebenswerk. Die Laudatio hielt Klaus Eberhartinger und erinnerte darin mit schönen, persönlichen Worten an die gemeinsame Vergangenheit. Die 13. Verleihung des Preises der österreichischen Musikbranche fand im Wiener Volkstheater statt, die Aufzeichnung wurde am darauffolgenden Tag im österreichischen Privatsender Puls4 gezeigt (nachträglich auch online ansehbar, leider nur in Österreich).

Zur Feier des Tages hat Thomas Spitzer für die Gratulanten einige Zeilen gereimt, die Klaus Eberhartinger auf der Bühne vortrug und hier veröffentlicht werden:

Grußworte an STS

05.05.2013 [Forum]

Podcast - Folge #23: Der EAV-Schrein

In Folge #23 des EAV-Podcasts spreche ich zum zweiten Mal (nach Folge #1 „Dicke Männer in Lederwesten“) mit Matthias vom EAV-Archiv. Das EAV-Archiv feierte am 10. April übrigens seinen zehnten Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

In diesem erneuten Stelldichein zweier Webmaster sprechen wir über das Sammeln von EAV-Tonträgern und über Skurrilitäten der EAV-Diskografie. Nach einer allgemeinen Einführung in die verschiedenen Begriffe, die beim Sammeln relevant sind, lassen wir keine noch so unnütze faszinierende Detail-Information aus: Was ist selten? Was ist besonders wertvoll? Welche ungewöhnlichen Auflagen, Promos und Werbeauflagen gab es? Was hat der schwarze Ring in der „Jambo“-Single zu bedeuten? Welche Fehler haben sich immer wieder eingeschlichen und warum gibt es so viele Textfehler in den Booklets? Welcher Gelbton bei „Kann denn Schwachsinn Sünde sein?“ ist der Richtige? Und natürlich: Was ist obligatorisch im selbstgebauten EAV-Schrein? Wir sprechen auch über Fehlkäufe, Märchenerzählungen von Plattenhändlern und erzählen, wie wir unsere diversen Sammlungsschätze ergattert haben. Wer mit dem Sammeln von EAV-Tonträgern beginnen möchte oder wer eh schon sammelt, wird an dieser Folge seine Freude haben. Alle anderen können sich köstlich darüber amüsieren, wie zwei EAV-Liebhaber weltbewegenden Probleme diskutieren.

Begleitend zum Podcast stellt Matthias seine umfangreiche EAV-Diskografie zum Download zur Verfügung. Lesen und staunen!

Folge #23 - Der EAV-Schrein

UPDATE: Problem, dass anstatt der MP3-Datei die OGG-Datei heruntergeladen wurde, behoben.

15.04.2013 [Forum]

Da oide Mann

Leo Bei ist nicht nur seit dem Jahr 1998 Bassist der EAV. Leo Bei produziert auch immer wieder mit Thomas Spitzer Demos und Songs. Wie Thomas Spitzer im Interview zu „Amore XL“ bereits erzählte, verbrachte er in der Entstehungszeit von „Amore XL“ einige Zeit zu Hause bei Leo Bei, um Songs und Demos für das Album zu produzieren und Ideen auszuprobieren. Dabei sind viele Demos entstanden. Eines davon ist der Song „Da oide Mann“, welcher von einem (möglicherweise gar nicht so fiktiven) Mann erzählt, der wehmütig 30 Jahre zurück an seine Maria denkt, die in seinem „verschissenen Leben das Beste war“. Das Demo dieses anrührenden Songs (gesungen von Thomas Spitzer) wurde in der Radio-Sendung „Blaue Stunde“, in der Leo Bei ausführlich in drei Teilen über sein bisheriges Schaffen spricht, gespielt und kann auch über das Internet angehört werden im 2. Teil des Interviews ab der 14. Minute. Eine der ganz seltenen Gelegenheiten, ein Original-Demo eines bisher unveröffentlichten Songs zu hören! Der 1. Teil des Interviews ist ebenfalls verfügbar.

Und wieder einmal insistiere ich wie ein Kind, das endlich das Schokoladeneis haben möchte: Es ist Zeit für ein Soloalbum von Thomas Spitzer! Dieser Song ist sicherlich kein klassisches EAV-Material, dennoch wäre es ein Verbrechen, wenn Songs wie dieser (und unzählige andere in den letzten Jahren entstandene) nicht irgendwann das Licht der Welt erblicken würden. Thomas Spitzer muss endlich der Welt zeigen, welche Fähigkeiten er außer der unvergleichlich sloganhaften, kritisch-pointierten und humoresken Dichtkunst, für die wir die EAV lieben, noch hat. Leider befürchtet er wohl, dass die Welt von ihm nur die EAV hören möchte.

Liebe EAV-Freunde, EAV-Liebhaber und solche, die sich Fanatiker nennen: Die EAV ist zwar ein wichtiger (und einträglicher) Teil von Thomas Spitzer, aber eben auch nicht alles. Wir kennen noch gar nicht alle Facetten dieses vielschichtigen und überkreativen Menschen. Das Leben ist mal lustig, mal traurig, mal heiter, mal düster. Kein Mensch kann dazu gezwungen werden, immer lustig zu sein. Deshalb postuliere ich: Fröhlichkeitsfolter is over. Lasst uns die Schutzmauern der Verunsicherung aufbrechen und die Luft der kreativen Entfaltung schmecken, die schmeckt nämlich als Nachspeise zur EAV-Kost vorzüglich. Glaubt mir. Und selbst wenn sie nicht schmeckt: Unterstützt man nicht gerne den Mastermind seiner Lieblingsband mit Wertschätzung für das, was er tut?

09.04.2013 [Forum]

Thomas Spitzer feiert 60-sten Geburtstag

Nerven Geburtstagsgrüße oder doch nicht? Alles egal: Den 60-jährigen kann man schon mal würdigen: Heute feiert Thomas Spitzer, der vielseitig begabte kreative Kopf, Texter, Komponist, Grafiker, Gitarrist und Bassstimmen-Virtuose der EAV, seinen sechzigsten Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! In Anlehnung an die Aussage von Thomas Spitzer im EAV-Podcast kann man nur wünschen: Auf die nächsten zwei Lebensdrittel!

Lesenswert dazu ist eine Agenturmeldung bei der „Kleinen Zeitung“ (u.a. zu den beiden für dieses Jahr geplanten Alben und dem Arbeitstitel „Pfeif drauf“).

06.04.2013

Website-Update: Umfangreiche Diskografie-Aktualisierung

Was hätte ich nicht alles in der Zeit machen können: Die letzte Staffel „Breaking Bad“ anschauen, eine Familie gründen, einen Baum pflanzen oder die Welt retten. Stattdessen habe ich die Diskografie auf Vordermann gebracht und aufgrund einiger Hinweise von Lesern erweitert (danke Stefan und Michael). Neu enthalten ist nun: „Tu Felix Austria“, „The Best of EAV“, „Supertürke“, „Kriegst a Watschn“, „Best of Austria“, „EAV Promo“, „3 CD Box Special Edition“ und das EAV-Buch. Relevante Änderungen und Erweiterungen gab es u.a. bei folgenden Publikationen: „Valerie, Valera“, „3 weisse Tauben“, „Jambo“, „Watumba!“ und „s'Muaterl“. Und schließlich ein neuer Text: „Nacktenleichen XY unbehöst“. Mein Dank geht an den unermüdlichen Sammler Matthias vom EAV-Archiv für unzählige Detailhinweise. Danke auch an die Plattenindustrie für unzählige sinnlose Stunden des Einpflegens von ausgewiesenen Hässlichkeiten. Danke EAV, dass es Dich scheinbar immer noch gibt. Oder doch nicht?

28.03.2013

Website-Update: Neue TV-Termine

Neue TV-Termine eingetragen. Unter anderem ist ein seltener TV-Auftritt mit „Bongo Boy“ im Comedy-Special der ZDF-Hitparade dabei. (Danke an die liebe Daniela!)

16.03.2013

Dancing Stars und Singing Klaus

Alles Tanz! Am Freitag, den 1. März 2013 um 20:15 Uhr beginnt die achte Staffel der ORF-Erfolgsshow „Dancing Stars“ (Werbespot), in der Prominente unter dem Drill und der Führung von professionellen Tänzern versuchen, ihre Körperteile so zu bewegen, dass eine fachkundige Jury diese Bewegungen als Tanzschritte identifiziert. Seitdem Klaus Eberhartinger in der dritten Staffel (2007) mit seinem Showtalent und der in der Frauenwelt so geschätzten Geschmeidigkeit seiner Extremitäten überraschend gewann, empfahl er sich für ein weiteres Engagement auf der großen Showbühne, dem so genannten „Ballroom“: Seit der vierten Staffel (2008) moderiert Klaus Eberhartinger zusammen mit Mirjam Weichselbraun „Dancing Stars“, so auch dieses Jahr (Ausnahme: in der fünften Staffel war er in der Jury).

Freunde der EAV können sich auf zwölf Sendungen freuen, in denen Klaus Eberhartinger zur besten Sendezeit im so genannten „Backstage“-Bereich für jeden der Prominenten einen passenden Spruch bereithält und mit seiner Schlagfertigkeit stets für gute Unterhaltung sorgt. Bleibt nur zu hoffen, dass sich Klaus Eberhartinger auf der ORF-Showbühne ordentlich austoben kann, um Energie für die Arbeit am nächsten EAV-Album zu sammeln. Denn das einzige, das derzeit zur Arbeit am neuen Album berichtenswert ist, lautet: Klaus Eberhartinger singt hin und wieder im Studio die (bereits im letzten Jahr als Demo entstandenen) neuen Songs ein. Am Zeitplan (Veröffentlichung im Herbst 2013) will man nach derzeitigem Stand weiter festhalten. Doch viel Schwung ist derzeit nicht erkennbar. Übrigens ist öffentliche Aufmerksamkeit für Klaus Eberhartinger auch gut für die EAV: Als er im Jahr 2007 als Kandidat für Furore in Österreich sorgte, waren die Besucherzahlen auf dieser Website deutlich höher als vorher. Ich kommentierte damals noch jede Show mit einem kleinen launigen Kommentar.

Vertreiben wir uns also die Zeit des qualvollen Wartens mit einer Tanzshow, welche über die tvthek über das Internet auch außerhalb von Österreich zu sehen ist (UPDATE: leider doch nicht über Stream in Deutschland zu sehen). Auch wenn „Dancing Stars“ genauso wie die deutsche Show „Let's Dance“ (RTL) auf demselben britischen TV-Format basiert, ist „Dancing Stars“ nicht mit der RTL-Sendung vergleichbar. „Dancing Stars“ ist weniger überdreht und trashig als „Let's Dance“. Es ist eine aufwändig gemachte große Unterhaltungsshow im besten Sinne, musikalisch begleitet von einer exzellenten Liveband (unter der Leitung von Thomas Rabitsch). Man muss nur das begleitende Boulevard-Geschnattere ignorieren. Dass mir von den prominenten Kandidaten nur zwei überhaupt bekannt sind, muss das Vergnügen nicht schmälern. Denn die wahren Stars der Show sind: der Ballroom und der große an der Decke hängende Kronleuchter. Und natürlich die beiden blonden Moderatoren: Mirjam Weichselbraun und Klaus Eberhartinger.

28.02.2013 [Forum]

Podcast - Folge #22: Es wird breiter

In Folge #22 des EAV-Podcasts spreche ich mit Eik Breit, dem ehemaligen Bühnenprotagonisten und Bassisten der EAV. Mit seiner Bühnenpräsenz und den treffenden Parodien hat das EAV-Gründungsmitglied bis heute einen Platz im Herzen vieler EAV-Freunde. Immer wieder wird in der geneigten Fanatiker-Gemeinde die Frage laut, ob eine (kurzzeitige) Reunion der alten EAV-Garde möglich ist. Was Eik Breit davon hält, erfahrt ihr in dieser Podcast-Folge. Im Interview sprechen wir unter anderem über die Konzerte von „Antipasta“ (Vorgängerprojekt der EAV), das unvollendete erste Show-Programm der EAV, das niemals aufgeführt wurde und über einige bisher unbekannte Details der ersten Shows. Thematisiert wird auch der Aufstieg der EAV in die Charts, welchen Einfluss der Erfolg auf die EAV hatte sowie sein Ausstieg nach der Kunst-Tour. Von verpassten Chancen in der Erfolgszeit bis hin zur Skalierbarkeit des Rockcomix-Konzepts — diese Podcast-Folge gestattet so einige Einblicke in das Innenleben der Verunsicherung aus der Sicht von Eik Breit.

Folge #22 - Es wird breiter

24.02.2013 [Forum]

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