Notizen über die allgemeine Verunsicherung
Das neue EAV-Album "Werwolf-Attacke"

EAV-Podcast #36: Schwachsinn Inc.

Das mit den Best-of-Alben ist so eine Sache: Während sie, vorausgesetzt sie sind sinnvoll zusammengestellt, für Neueinsteiger eine nützliche Einführung in die Hits und Klassiker eines Künstlers sind, bringen sie für Kenner nichts Neues. Man könnte meinen, es sei keine besondere Mühe, ein Best-of-Album rauszubringen, zumal dies meist sogar von den Plattenfirmen im Alleingang ohne Zutun des Künstlers passiert. Die EAV hingegen wäre nicht die EAV, wenn sie es sich so einfach machen würde: Zum 10-jährigen Bandjubiläum grub die EAV im Jahr 1988 mit „Kann denn Schwachsinn Sünde sein?“ Raritäten, unveröffentlichte Live-Versionen und einige neue Zwischenstücke für eine Best-of-Kompilation der besonderen Art aus. Grund genug für die Song-Archäologen des EAV-Podcasts, in der neuesten Folge #36 gewissenhaft jedes noch so winzige interessante Detail zum Vorschein zu bringen. Den gepflegten Plausch zwischen meinem hochgeschätzten Podcast-Kollegen Wolfgang Hofer und mir bereichert diesmal wieder der bewährte Podcast-Veteran und Autor Sigi Unterhuber.

Die neue Podcast-Folge #36 bringt Menschen, Tiere und Sensationen: Wir analysieren ausführlich den Produktionsprozess des Titelsongs, feiern das 10-jährige Bandjubiläum mit Quaaack-Kuchen nach, erläutern das Paarungsverhalten der Froschlurche, stellen unser Verdauungssystem auf die Probe und irgendwie hat sich sogar Thomas Gottschalk wieder in die Themenliste reingeschmuggelt. Überraschung reiht sich an Überraschung, aber wir denken auch an unsere Hörer und bringen Fakten, Fakten, Fakten!

Folge #36 - Schwachsinn Inc.

12.07.2015 [Forum]

Das Best-of-Tourrette-Syndrom und die Folgen

Manche Überschriften klingen einfach toll, ich weiß aber nicht, was sie bedeuten. Fangen wir etwas trockener an: Am kommenden Samstag, den 27.06.2015 läutet die EAV die Sommersession ein und tritt auf Festivals und Festivitäten mit einem Best-of-Programm in Deutschland, Östereich und der Schweiz auf. EAV-Mastermind Thomas Spitzer ist nicht dabei, er konzentriert sich auf die künstlerische Arbeit an dem nächsten EAV-Album. An der Gitarre hilfsrockt für ihn wieder der bewährte Gitarrenmeister Reinhard Stranzinger. Derzeit probt die EAV für die Best-of-Show, die Setlist ist noch nicht fix, wird sich aber von der Werwolf-Tour unterscheiden und sich mehr auf die Klassiker und Hits der EAV konzentrieren.

Im Rest dieses Jahres tritt die EAV häufiger zusammen mit österreichischen Kollegen auf: Zum einen gibt es wieder ein paar Auftritte unter dem Namen „Best of Austria“ zusammen mit Wolfgang Ambros und „Die Seer“. Zum anderen tourt die EAV Ende des Jahres im Rahmen der neuen Reihe „Austrias Finest“ zusammen mit Wolfgang Ambros, Schiffkowitz, Hans Krankl und Monti Beton in großen Städten Österreichs (unter anderem in der Wiener Stadthalle). Solo unterwegs ist die EAV wieder im Herbst (Update siehe unten). Alle Termine findet Ihr wie immer in der Übersicht der Konzert-Termine.

Da Thomas Spitzer immer nach vorne schaut und einen großen schöpferischen Drang hat, immer was Neues zu erschaffen, hat er sich in den letzten Wochen und Monaten neben einer selbstkritischen Retrospektive von „Werwolf-Attacke“ natürlich viel mit neuen Songs, neuen Ideen und einem neuen Album beschäftigt. Ihn plagte natürlich auch die Frage, wie er das von Kritikern und Hörerschaft gut angenommene aktuelle Album noch übertrumpfen könne. Dennoch war die Vergangenheit nicht ganz aus dem Fokus: Er hat zugeschnitten auf ein besonderes Ereignis (50-jähriges Bühnenjubiläum eines Kollegen) einen neuen Text für „Ding Dong“ geschrieben. Was genau dahinter steckt, erfahrt ihr, falls und wenn alles fix ist.

UPDATE 28.06.2015: Leider handelt es sich bei den Terminen im Herbst nun doch um Best-of-Termine. Thomas Spitzer ist deshalb nicht dabei. Schade...

20.06.2015 [Forum]

Website-Update: EAV-Wecker

Seit Juni 2006 zuverlässig im Betrieb für eine kleine geschlossene Gruppe von Anwendern, nun 9 Jahre später auch öffentlich nutzbar: Der Wecker von verUNsicherung.de erinnert 24 Stunden vor einem TV- oder Radio-Termin der EAV per E-Mail.

15.06.2015

Geplante Wiederveröffentlichung des Debütalbums der EAV im Herbst 2015

Universal Music hat es gegenüber verUNsicherung.de bestätigt: Universal Music plant eine Wiederveröffentlichung des Debütalbums der EAV auf CD. Es gibt noch keinen genauen Veröffentlichungstermin, geplant ist Herbst diesen Jahres. Der CD soll auch das wundervoll gestaltete Textheft als Replik beigelegt werden.

Das erste Album der EAV ist begehrtes Sammlerobjekt und wurde nur in geringer Stückzahl produziert. Es war seit der Erstveröffentlichung auf LP nicht mehr im öffentlichen Handel erhältlich. Das Album war im Jahr 1978 noch unter dem Plattenvertrag von Wilfried Scheutz, dem ersten Sänger und Geburtshelfer der EAV, bei EMI erschienen.

Im Jahr 2014 startete der große EAV-Freund und -Kenner Benjamin S. eine Online-Petition zur Wiederveröffentlichung des ersten Album. Die Petition war an die Plattenfirma Universal Music gerichtet, welche den Katalog von EMI übernommen hatte. Mehr als 500 Unterzeichner fanden sich für die Petition, darunter viele ehemalige und aktuelle Bandmitglieder. Die Plattenfirma zeigte sich nach Übergabe der Unterschriften tatsächlich interessiert. Auch Wilfried Scheutz setzte sich für eine Wiederveröffentlichung ein. Nach über einem Jahr rückt das Re-Release in greifbare Nähe, vielleicht hat die Online-Petition dazu einen Beitrag geleistet. Bleibt zu hoffen, dass die Plattenfirma den Schwung behält und für Herbst Vollzug meldet. Leider mussten die EAV-Liebhaber diesbezüglich schon einmal im Jahr 2006 einen Coitus Interruptus durchleiden: Damals kündigte EMI eine Wiederveröffentlichung des ersten Albums an, falls die Verkäufe des damals neuen Best-of-Albums „Platinum Kolläktschn“ den Erwartungen entsprächen, dazu kam es aber nie. Wird sich der Horrortraum einer jungen Garde Fanatiker wiederholen?

26.05.2015 [Forum]

Guru, guru, guru!

Seit dem EAV-Konzert in Linz (15.03.2015) sind die Musikvideos zum Hitmedley auf der LED-Wand zu sehen (verUNsicherung.de berichtete). Da es für „3 weisse Tauben“ kein offizielles Musikvideo gibt (abgesehen von einer kurzen Animation für einen Werbespot), wurden ein paar Zeichnungen von Thomas Spitzer verwendet. Für „3 weisse Tauben“ sind also (überraschenderweise) drei (noch überraschenderweise) weiße (total unerklärbarerweise) gezeichnete wacklig animierte Tauben zu sehen, die sich einen guruguruen. Satanella, die Frau, die bei der EAV für die Visuals und Videos zuständig ist, hat mir daraus ein animiertes GIF gebastelt. Guru, guru, guru!

3 weisse Tauben

17.03.2015

Werwolf-Tour: Österreich wartet

Die EAV hat das stattliche Pensum von 21 Konzerten in vier Wochen gut überstanden. Nach knapp zwei Wochen wohlverdienter Pause beginnt heute der große Österreich-Block der Werwolf-Tour in der Grazer Stadthalle. Thomas Spitzer hat die Pause nicht nur zur Regeneration genutzt, sondern machte seine Chill-Out-Zelte in Berlin auf und arbeitete dort in entspannter Atmosphäre mit Soundtüftler Harii an der Verfeinerung bestehender Songs für das nächste EAV-Album (mutmaßlich Teil 2 von „Werwolf-Attacke“) sowie an neuen Songideen. Zusammen mit Harii wurden auch große Teile der Vorproduktion des aktuellen Albums „Werwolf-Attacke“ durchgeführt.

Bereits während der Deutschland-Tour sind weitere Ideen für die Verbesserung und Weiterentwicklung des Werwolf-Programms entstanden. Beispielsweise wurden nun die Musikvideos der EAV-Hits aus dem Hitmedley zusammengeschnitten und sollen auf der großen LED-Wand gezeigt werden. Außerdem hat Thomas Spitzer einige sehr witzige Zeichnungen für die Moderation zu „Copacabana“ erstellt. Themen sind Schönheitswahn und Schönheitsoperationen. Das passt ja auch ganz gut zum Monster-Sujet, denn so manches menschliche Möchtegernschönsein-Exemplar mit geringem Selbstwertgefühl mutiert zu einem künstlichen Monster der Schönheitschirurgie. Vor allem findet Thomas Spitzer, wie er verUNsicherung.de gegenüber betonte, dass auch die Männerwelt im Werwolf-Programm ihr fett weg bekommen soll und zwar mit Worten und dem Zeichenstift und nicht mit Fettabsaugung. Was auch immer heute Abend von diesen Ideen tatsächlich zu sehen sein wird. Eines ist sicher, liebe Österreicher, ihr werdet Spaß haben.

In der aktuellen Ausgabe 11/2015 des österreichischen Wochenmagazins NEWS gibt es übrigens ein sehr persönliches und absolut empfehlenswertes Interview mit Thomas Spitzer zu lesen. In diesem Interview äußert er sich zum Beispiel auf die Frage, ob er heute sturer als früher wäre folgendermaßen:

„Wenn einem die Zeit davon rennt hat man weniger Geduld, das ist so. Ich hatte 'Werwolf-Attacke' schon vor drei Jahren fertig. Damals fanden die Band und die Plattenfirma das Album zu misanthropisch. Darauf habe ich gesagt: 'Dann gibt’s gar nichts!' Da bin ich unbeugsam. Optimistisch gesehen werde ich noch zwei bis drei Alben machen, und die müssen kompromisslos sein. [...] Es entwickelt sich nicht nur die Altersmilde, sondern auch die Altersturheit.“

Der Artikel ist außerdem mit vielen Zeichnungen, die man auf der Tour auf der LED-Wand sehen konnte, garniert. Die Zeichnungen kann man auch online auf der Website von NEWS bestaunen.

14.03.2015

Hamburg 2015: Eine Begegnung mit Thomas Spitzer

Wenn die EAV auf der Reeperbahn in Hamburg auftritt, dann fühlt sich das wie „Back to the Roots“ an, schließlich ist Hamburg die Kinderstube der EAV. Während die EAV in Österreich noch völlig unbekannt war, sorgte sie in den Hamburger Clubs mit ihrem ersten Programm „Verunsicherung“ (auch „Uschi im Glück“ genannt) für Aufsehen. Um etwas von diesem Duft der Ursprünge der EAV zu schmecken wollte ich schon immer ein Konzert in Hamburg im legendären Club „Große Freiheit 36“ sehen. Dieses Jahr hat es am 13.02.2015 geklappt. Lest dazu meinen Konzertbericht:

Konzertbericht Hamburg 2015

In dem Konzertbericht erfährt ihr auch, was Thomas Spitzer zum Charterfolg des neuen EAV-Albums „Werwolf-Attacke“ sagt und wie er die Reaktionen auf das Album empfindet (Deutschland: 1. Woche Platz 15, 2. Woche Platz 38; Österreich: zweimal Platz 1).

Apropos Charterfolg: Der Verband der Österreichischen Musikwirtschaft (IFPI Austria) führt in seiner Datenbank bereits die Auszeichnung „Platin“ für 15.000 verkaufte Alben von „Werwolf-Attacke“ in Österreich.

21.02.2015 [Forum]

Website-Update: TV-Termin: Vera bei... der EAV in Kenia

Neuer TV-Termin am 21.02.2015 (21:55 Uhr, ORF1): Anfang Dezember 2014 war Vera Russwurm im Rahmen ihrer ORF-Sendung „Vera bei“ bei Thomas Spitzer und Klaus Eberhartinger zu Hause. Eine Homestory.

17.02.2015

EAV-Podcast #35: Werwolf-Tour

Die öffentliche Generalprobe in Fehring (Steiermark) ist unbeschadet überstanden: Die EAV ist nun auf großer Werwolf-Tour durch Deutschland, Österreich und der Schweiz und gibt viele neue Songs des neuen Albums „Werwolf-Attacke“ zum besten, garniert mit einer exquisiten Auswahl alter schon oft (aber nie zu oft) gehörter Hits und selten gespielter Klassiker:

Setlist der „Werwolf-Tour“ + erste Eindrücke

Das öffentliche Generalprobieren konnten sich Podcast-Kollege Wolfgang Hofer und ich nicht entgehen lassen. Wir haben es nicht bereut. Es lief noch nicht alles rund, das eine oder andere kleine Fehlerchen schlich sich ein. Auch die Moderationen des unvergleichlichen Conférenciers und Sänger Klaus Eberhartinger könnten noch etwas straffer werden. Kein Problem, beim Zusatzkonzert am Folgetag ist alles bereits viel besser gelungen. Im Großen und Ganzen war es ein Kinnlade-runter-Event, das mit optischen Reizen nicht geizte, mit so einigen neuen Schaumstoff-Requisiten gewürzt war und musikalisch alle Zuhörer aus dem Wintermantel blies. Wolfi und ich ließen wir es uns nicht nehmen, nach dem Konzert im Hotel über unsere noch ganz frischen Eindrücke in ein Mikro zu sprechen und das Ergebnis unseres Palavers im EAV-Podcast zu veröffentlichen. Herausgekommen ist eine Art EAV-Roadmovie. Die Geschichte zweier Bayern, die Lost in Steiermark waren.

Folge #35 - Taxi Eik

Das Album „Werwolf-Attacke“ steigt übrigens unter Berufung auf die Plattenfirma in Österreich auf Platz 1 und in Deutschland auf Platz 15 ein. Das ist die beste Platzierung eines EAV-Albums in Deutschland seit „Neppomuk's Rache“ (1990). Auch wenn es wenig konkurrierende Tonträger-Veröffentlichungen gibt, und auch wenn früher viel mehr Einheiten verkauft werden mussten als heute, um eine Top-20-Platzierung zu erreichen: All die Mühe und die kompromisslose Produktion haben sich gelohnt.

09.02.2015 [Forum]

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